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Meine Veranstaltungen  bzw. Präsentationen (u.a.)

19. März 2008

Im Fernsehen  S 3: Magazinsendung "Kaffee oder Tee?"
16.50 Uhr: Gespräch über mein neues Buch "Kriegskinder"

22. April 2008

Im Fernsehen S 3: Im Rahmen der ARD-Schwerpunktwoche vom 21.-25. April "Mehr Zeit zu leben":
Gespräch über Großeltern (im Magazin "Kaffee oder Tee?")

23. April 2008

Hospizgruppe Endingen / Kaiserstuhl, 19.30 Uhr
Lesung und Gespräch über mein neues Buch "Kriegskinder"

15. Mai 2008

Sendung "Doppelpunkt" im Radio DRS I (Schweiz), 20.03-21 Uhr: :
Besprechung meines Buches "Kriegskinder" und Lesung

16. Mai 2008

Sendung "Doppelpunkt" im Radio DRS II (Schweiz), 15.03.-16 Uhr:
Besprechung meines Buches "Kriegskinder" und Lesung

2. Juni 2008

TV-Sendung "Landesschau" SWR, S 3, ca. 19.30 Uhr:
Gespräch über mein Buch "Kriegskinder"

1. Juli 2008

Sendung vom Schweizer Radio DRS 1, 9 - 11 Uhr
Thematik: "Großmütter". Hörer können mich einwählen.
Nach 9.30 Uhr werde ich zu einem Interview zugeschaltet

26. Oktober 2008

Live-Fernsehauftritt mit vier weiteren Gästen im Rahmen der WDR-Sendung "Kultur-Talk"
("west.art am sonntag") von 11 - 12.30 Uhr. Thema:
"Was geht uns der Krieg heute noch an? - Unsere Eltern - die verwundete Generation"

6. November 2008

SWR-Fernsehen, 22 Uhr: "Odysso - Wissen entdecken"
Diese Sendung enthält u.a. einen Film über mich und meine Arbeit

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3. März 2007

Workshop mit Mitarbeitern des Kinderschutzbundes Pforzheim 
Thema: "Trauergruppen für Kinder"

22. März 2007

Hospiz Baden-Baden, Bonhoeffer-Saal, 20 Uhr
"Mit Kindern trauern"

14. - 16. Oktober 2007

Katholische Akademie Goslar: Fortbildungsveranstaltung für Erzieher/innen
Thema: "Wenn Kinder trauern"

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1. - 3. Dezember 2006

Im Rahmen der Tagung "Geschwisterliebe - Geschwisterhass" der Evang. Akademie  Baden (Bad Herrenalb): Referat über "Geschwister im Märchen" mit workshop zum russischen Märchen "Ohnärmchen".

19. - 21. Oktober 2006

Thema:          „Kinder und Tod" – Seminar für Kindergärtnerinnen, Assistentinnen,
                    Betreuer/innen sowie Lehrer/innen aller Schulstufen und Eltern
Veranstalter:   Deutsches Schulamt, Dienststelle für Gesundheitserziehung, Integration
                    und Schulberatung
Ort:               Bozen / Südtirol

10. Oktober 2006

Thema:           „Wenn Kinder lügen"
Veranstalter:    Volkshochschule / Bücherei  Bad Waldsee
Ort:                Bad Waldsee
Zeit:               20.00 Uhr

2. Juni 2006   

Thema:           "Wenn sich das ehemalige Kriegskind meldet" *
Ort:                29664  Walsrode, Gemeindehaus
Zeit:               9.30 - 12.30 Uhr (Seminar)

                    * Besprechung dieser beiden Veranstaltungen in der Waldsroder
                      Zeitung: siehe unten

1. Juni 2006   

Thema:            "Wenn Kinder lügen" - Buchvorstellung und Gespräch *
Ort:                 29664  Walsrode, Stadtbücherei
Zeit:                20 Uhr

6. Mai 2006

Thema:           „Ich hau dir in die Fresse" – Verbale Gewalt bei Kindern und
                      Jugendlichen.
                      Workshop im Rahmen der Fachtagung zur Thematik „Gewalt – Macht –
                      Ohnmacht"
Ort:                 Lörrach, Berufliche Schulen

5. April 2006 

Thema:            „Tote essen auch Nutella, nur etwas weniger" –  Wenn Kinder Abschied
                       nehmen müssen
Veranstalter:     DRK-Landesverband Nordrhein
Ort:                 Düsseldorf, DRK Landesgeschäftsstelle
Zeit:                10.00-16.30 Uhr

9. März 2006

Thema:            „Opa und Oma sind spitze!"  Enkelkinder fordern uns heraus.
Ort:                 Schweinfurt, Wohnstift Augustinum, Ludwigstraße
Zeit:                17.00 Uhr

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Waldsroder Zeitung vom 6. Juni 2006

Kinderlügen und Kriegstraumata
Gertrud Ennulat stellt Buch vor / Gespräch zum Thema „Kriegskinder"

Gertrud Ennulat, Pädagogin und Schriftstellerin aus Freiburg im Breisgau, weilte am Donnerstag und Freitag auf Einladung der Lebensberatungsstelle und der Stadtbücherei gleich zwei Tage in Walsrode. Am Donnerstagabend stellte die Autorin ihr neues Buch „Wenn Kinder lügen" in der Stadtbücherei vor, während am Freitag bei einem Gespräch im evangelischen Gemeindehaus das Thema „Kriegskinder" im Vordergrund stand. Vorab machte die Autorin im Gespräch mit Hartmut Schäfer-Erhardt (Lebensberatungsstelle) sowie Sabine Axt (Stadtbücherei) und der WZ deutlich, warum ihr beide Themenbereiche gleichermaßen am Herzen liegen.

Walsrode (gfs). „Ein Kind muss erst abstrahieren und sich in die Lage des anderen versetzen können, um lügen zu können", erklärt Gertrud Ennulat, die als erfahrene Pädagogin, Mutter und Großmutter selbst immer wieder mit diesem Thema konfrontiert wurde. Im Alter von fünf bis sechs Jahren sei die Phantasie der Kinder noch sehr stark ausgeprägt und die Grenze zwischen Realität und Phantasie nicht immer deutlich erkennbar.

Erst im Laufe der Zeit, so die Autorin, lerne ein Kind den Umgang mit der Wahrheit. Besonders in Krisensituationen, bei Umbrüchen oder Veränderungen müsse man allerdings genauer hinsehen: Was signalisiert das Lügen des Kindes? Wo braucht es Hilfe? Was will es erreichen durch das Lügen? Dient die Lüge als Schutz? Will es imponieren oder das Lügen als Mittel bewusst nutzen, um Macht auszuüben? „Erwachsene müssen authentisch und konsequent reagieren, damit Kinder entsprechend lernen können, mit der Wahrheit umzugehen", betont die 64-Jährige. Und: Sagen Erwachsene eigentlich immer die Wahrheit oder lügen sie beispielsweise aus Höflichkeit?
In ihrem Buch „Wenn Kinder lügen" verdeutlicht Ennulat anhand von individuellen Beispielen, wie wichtig ein gut entwickeltes Selbstwertgefühl ist. In der renommierten Reihe „Kinder fordern uns heraus" erschienen, liefert das Buch keine Patentrezepte, sondern eine Auseinandersetzung mit dem Thema Lügen, und es hält Material zum spielerischen Umgang mit der Problematik bereit.

Am Freitagvormittag ging es um eine ganz andere Thematik: In einem geschützten Rahmen sollten Betroffene und Interessierte die Möglichkeit haben, sich auszutauschen über als Kind erlebte Schrecken der Kriegs- und Nachkriegszeit. Gertrud Ennulats Anliegen zum Thema „Kriegskinder" ist es, innerhalb der Gruppe Wege aufzuzeigen, mit dem „inneren Kind" in Kontakt zu kommen und Dinge, die man als Kind im Krieg erlebt hat, bewusst zu machen, um besser damit umgehen zu können. „Das Körpergedächtnis vergisst nichts", gibt die 64-Jährige zu bedenken, deren Kriegserlebnisse mit den Bildern vom Irak-Krieg wieder lebendig wurden.

Erinnerungen von damals seien zunächst als Selbstschutz eingekapselt worden, träten aber häufig später in Form von seelischen und körperlichen Beschwerden wie Atembeschwerden bis hin zu Todesängsten auf. Auch Hartmut Schäfer-Erhardt von der Walsroder Lebensberatungsstelle bestätigt, dass immer mehr ältere Menschen die Lebensberatungsstelle aufsuchen, um verdrängte Erlebnisse aus dem Krieg aufzuarbeiten. Wenn Interesse bestehe, werde man in einer regelmäßigen Gruppe weiter an diesem Thema arbeiten.

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Stand: April 2015