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 Kriegskinder

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Interview
Rezensionen
DER SPIEGEL
Bad. Zeitung

Den Krieg aus der Seele vertreiben

Viele ältere Menschen ahnen, dass sie als Kinder oder Jugendliche mehr vom Krieg mitbekommen haben, als sie sich eingestehen. Deshalb verspüren sie das innere Bedürfnis, mit ihrem »inneren Kind« von damals Kontakt aufzunehmen, und suchen nach den Spuren in ihren Erinnerungen. Dieser Prozess besteht aus der Rekonstruktion von Kriegsereignissen und schließt die Wiederbegegnung mit verschütteten oder verdrängten Gefühlen ein.
Jeder Einzelne kann seinen Beitrag zur Integration des Kriegskindes in sein gegenwärtiges Leben leisten. Die Autorin, selbst ein Kriegskind, zeigt, wie dieser innere Weg beschriften werden kann und welch wichtige Rolle Familienangehörige und Freunde hierbei einnehmen.

- Wieso hat der Krieg dem einen mehr geschadet
   und dem anderen weniger?
- Wieso sind die eigenen Kinder, aber auch die Enkel
  bei der Aufarbeitung so wichtig?
- Wieso ist es für die Kinder so wichtig, dass über den
  Kriegserlebnissen der Großeltern kein Schleier liegt?
- Wieso sind Familiengeheimnisse über den Krieg
  Zeitbomben im System der Familien?
- Wie kann man das innere Kriegskind in sein jetziges
  Leben integrieren?
- War der Krieg für die Kinder nicht nur ein großes
  Abenteuer?

Hinweis:
DER SPIEGEL
  Nr. 12/2008 vom 16. März 2008 berichtet auf den Seiten 135-137 über das Buch.

Link zur Sendung des WDR zu dieser Thematik: http://www.wdr.de/tv/west-art/sendungsarchiv261008/index_so.phtml


 

Inhaltsverzeichnis des Buches

Teil A: Das Dunkel weicht

1  Die ehemaligen Kriegskinder kommen ans Licht

Der Weg der emotionalen Auseinandersetzung
Scham und Schuld als Lebensbegleiter
Wie sehe ich die Vergangenheit?
Tränen dürfen fließen
Im Spiegel seiner Generation
Ins Gedächtnis eingestanzte Erinnerungen
Die ehemaligen Kriegskinder thematisieren ihr Leiden
Beim Physiotherapeuten
Beim Arzt

2  Das Kriegskind meldet sich

Platzangst
Angst, nichts als Angst
Wenn das Kriegskind in Panik gerät
Wut auf den Krieg
Depressive Verstimmungen
Schlafstörungen

3  Träume vom Krieg

Der Weg ins Dunkel
Neue Erkenntnisse
Die Verarbeitung von Angst
Kinderträume vom Krieg

Teil B: Die Last des Krieges

4  Im Keller war es duster

Die Angst vor dem Dunkel
Nachts kamen die Flieger
Was löste das bei Kindern aus?
Was half den Kindern?

5  Gewalt gegen Frauen

Das Tabu der Vergewaltigung brechen
Die Stunde Null im Keller
Vergewaltigung nach dem Ende des Krieges
Die Scham wird abgewaschen

6  Evakuierung

Ins mutterferne Kinderland
Heimweh
Kindertransporte
Haben Kriegskinder die Gräueltaten der Nazis mitbekommen?

Teil C: Wie haben wir das nur geschafft?

7  Der Krieg - ein großes Abenteuer

Die kriegerische Antwort der Kinder
Zwischen Spiel und Ernst
Die Fahne hoch, die Reihen eng geschlossen
Vorwärts, nichts wie vorwärts!
Ich hab noch einen Koffer in Berlin

8  Der Kampf ums Überleben - die Ressourcen

Kriegsmütter
Wache halten für das Vaterland
Haltung bewahren
Gegen den Tod sind auch die Mütter machtlos
Weihnachten im Krieg
Die Bedeutung der Geschwister
Der älteste Bruder
Die älteste Schwester
Das Stellvertreterkind
Schattenkinder
Geschwister gleichen emotionale Mängel aus
Die Bedeutung der Großeltern

9  Widerstandsfähige, resiliente Kinder

Erkenntnisse aus der Resilienzforschung
Die Kinder der Nachkriegszeit

10  Die Kriegsväter

Der Frontsoldat auf Heimaturlaub
Der Heimkehrer
Die schmerzhafte Entthronung des Ältesten
Der Vater als tyrannischer Versager
Der willkommene Heimkehrer

Teil D Aussöhnung mit der Kindheit im Krieg

11  Die Auseinandersetzung zwischen den Generationen

Die transgenerationelle Weitergabe des Krieges
Das Gespräch zwischen den Generationen
Eine Reise in die alte Heimat mit dem Enkelkind
Schreib bitte alles auf!

Anregungen
Ausblick
Vom Kriegskind zum inneren Kind
Dank
Literaturverzeichnis

Interview in der Pforzheimer Zeitung über dieses Buch

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Stand: April 2015