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Gertrud Ennulat
Wenn Kinder anders sind - Unterstützung für Mütter in Not

»Endlich ein Buch ohne Schuldzuweisungen, dafür mit umso mehr Verständnis für die Mütter. Ein Tabu wird durchbrochen. Wie gehen Mütter mit Problemkindern um? Was verändert sich in ihrem Leben? Womit haben sie zu kämpfen? Balsam für die Seele aller Mütter schwieriger Kinder.«

Sabine Müller, betroffene Mutter, Homöopathin

 

 »Leider nur allzu oft verschwiegen und verdrängt, wird die Not der Mütter, deren Kinder anders sind, in diesem Buch endlich ernst genommen. Betroffene finden Verständnis und echte Hilfe. Das Buch - Kopf und Herz gleichermaßen ansprechend - füllt eine empfindliche Lücke im Verständnis dieser Problematik.«

Dr. Kathrin Asper, Psychotherapeutin und Autorin

 

„Bewundernswert finde ich, mit welch besonderem psychologischen Gespür Gertrud Ennulat aktuelle Problemfelder aufgreift und darstellt und dabei auf große Resonanz stößt.

Elvira Röhrig, Grundschulrektorin

 

Der Untertitel „Unterstützung für Mütter in Not“ drückt das Anliegen des Ratgebers gut aus. Wenn Mütter feststellen, dass mit ihrem Kind etwas nicht stimmt, fallen sie meist in ein tiefes Loch. Sie haben endlose Sorgen, ein riesiges Schuldgefühl, als Mutter versagt zu haben, sie schämen sich ihres Kindes, sind oft allein, da viele so genannte Freunde sich abwenden. Letztendlich verspüren sie eine Ohnmacht, dem Schicksal so ausgeliefert zu sein. Die Autorin kennt alle diese Gefühle, da sie selbst so ein Sorgenkind hat. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen, beleuchtet sie die anfallenden Probleme von allen Seiten, zeigt Verständnis für die oft schwierigen Situationen und gibt Tipps zum Bewältigen der Aufgaben, die an die Familien herantreten. Es wäre sinnvoll, den Ratgeber in Kinderarztpraxen oder auch Kinder-gärten aufliegen zu lassen, um betroffene Mütter zu erreichen.

Monika Zaminer

 

Ratgeber für Mütter, deren Kinder als „schwierig“ gelten, sei es durch eine Behinderung, durch aggressives Verhalten o.a.

Ausschuss für Jugendliteratur und Medien in der GEW (VJA Bayern)

 

Konkrete Hilfestellung für Mütter und Väter, deren Kinder „auffällig" sind, das ist Thema dieses Buches.
Hier ist wirklich einmal ein Buch, das Eltern und im besonderen Müttern Mut macht, zu ihrem auffälligen Kind zu stehen. Wie kritisch werden die Mütter angeschaut, die ihre Kinder nicht „im Griff“ haben. Der Druck, dem Mütter ausgesetzt sind, beginnt bereits vor der Geburt. Entspricht mein Kind genau dem, was in den Büchern über Normwerte steht? Und wenn nicht? Der lange Weg und das Alleinkämpfen für dieses Kind und für die Anerkennung seines „So bin ich“ bei Verwandten, Freunden und Institutionen wird von Frau Ennulat so realistisch geschildert, dass es jeder Mutter (nicht nur mit behinderten Kindern) Mut und Unterstützung gibt. Ein empfehlenswertes Buch für alle Büchereien.

St. Michaelsbund, Landesverband Bayern, Redaktion Buchprofile

 

Die Pädagogin und freie Autorin Gertrud Ennulat ist selbst Mutter eines Problemkindes und schildert hier aus der Sicht einer betroffenen Mutter, wie sie diese schwere Aufgabe bewältigt hat. Sie berichtet von den Zweifeln an den eigenen Fähigkeiten als Mutter, von der Scham in der Öffentlichkeit, der Ohnmacht und den Schuldgefühlen. Sie schildert die Veränderungen, die sich dadurch in der Partnerschaft und in den Beziehungen der Geschwister untereinander ergeben, sowie die Probleme bei der Suche nach einer geeigneten Schule. Zu jedem Kapitel gibt es kurze Hinweise und Ratschläge, die bei der Bewältigung dieser Aufgaben helfen können. Als Ergänzung zu dem Titel von Jan-Uwe Rogge: „Irgendwie anders: Kinder, die den Rahmen sprengen ...“, der unterschiedliche Berichte zu Auffälligkeiten von Kindern enthält. Ein hilfreiches Buch insbesondere für betroffene Mütter.

Anke Märk-Bürmann, ekz-lnformationsdienst

 

Dieses Buch von Gertrud Ennulat wurde für Mütter mit Kindern verfasst, die eine besondere, nicht der Norm entsprechende Entwicklung durchlaufen. Gertrud Ennulat schreibt als selbst betroffene Mutter sehr authentisch von ihrem Lebensweg mit ihrer Tochter, die sie als Problemkind beschreibt. Sie bezieht immer wieder Schilderungen von anderen betroffenen Müttern mit ein. An Hand von vielen praktischen Beispielen und Erlebnissen wird sehr anschaulich die Situation der Mütter aufgezeigt.
Zuerst die Freude auf ein Kind, dann die Ohnmacht, mit dem Kind in einen "normalen" Kontakt zu kommen, die starke Identifizierung mit dem Kind, Schuld-gefühle für das Anders-Sein des Kindes, die Konfrontation in der Gesellschaft als Erleben persönlichen Versagens. Zitat: „Entwicklungsverzögerung - mein Kind fällt aus der Reihe und reißt mich mit im freien Fall..."
Viele Ängste und auch Abwehr begleiten die ersten Lebensjahre dieser Kinder. Die Mütter stehen auf dem Prüfstand. Gertrud Ennulat schildert sehr gut die vielen Beratungs- und Testsituationen bei Ärzten, Therapeuten und anderen Institutionen.
Mit jedem Scheitern des Kindes wird sich die Mutter auch selbst ungenügend, das Selbstwertgefühl schwindet dahin. Selbstaufopferung und Selbstaufgabe der Mutter sind oft die Folge. Gertrud Ennulat macht den Müttern Mut, auch für sich selbst etwas zu tun, wenn es auch noch so kleine Dinge sind, die aber Freude und Kraft bringen. Sie schreibt sehr offen über ihre ganze Gefühlspalette, die mit der gesamten Entwicklung ihrer Tochter zusammenhängt: Angst, Wut, Unsicherheit, Scham- und Schuldgefühle, Ohnmacht, Trauer.
In weiteren Kapiteln wird die schwierige Situation geschildert, die in der Partnerschaft entsteht, wenn so ein besonderes Kind das Alltagsleben prägt. Sehr anschaulich werden die emotionalen Möglichkeiten von Vater und Mutter geschildert. Auch die Frage nach weiteren Kindern wird gestellt. In genauen Darstellungen werden die Zeit von Kindergarten und Schule, später die Zeit der Ablösung aus dem Elternhaus beschrieben. Zu jedem Kapitel ist am Ende eine Zusammenfassung unter dem Titel „Was hilft?" Hier sind die wichtigsten Hinweise komprimiert und sehr aussagekräftig.
Ganz am Ende betrachtet Gertrud Ennulat ihre eigene Lebenserfahrung, die sie mit diesem Kind machen durfte. Zaghaft weist sie darauf hin, dass sich dieses Kind sie als Mutter ausgesucht hat und dass ihre eigene Entwicklung sicher anders verlaufen wäre ohne diese Tochter.
In Zeiten wie diesen, wo so viele besondere Kinder auf die Welt kommen, ist dieses Buch, das gut strukturiert und einfach zu lesen ist, eine sehr gute Hilfe für Mütter und Väter!

Britta Neubacher, Waldorfkindergärtnerin
aus: Schulleben – Lebensschule, Nachrichten aus der Freien Waldorfschule Graz 

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Stand: April 2015